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Fakten zur Berufsunfähigkeit

  1. Jeder vierte Arbeitnehmer muss vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden. Mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten.
  2. Nur in ca. 15 % aller Fälle ist ein Unfall Ursache für die Berufsunfähigkeit. In fast jedem zweiten Fall sind Herz-, Gefäß-, Rheuma-, Gelenk- sowie Krebserkrankungen die Gründe für den Verlust der Arbeitskraft.
  3. Berufsanfänger genießen keinen Schutz, da ein Anspruch auf Leistung nur besteht, wenn mindestens 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt wurde.
  4. Wer nach dem 1. Januar 1961 geboren wurde, hat Anspruch auf eine volle Erwerbsminderungsrente, wenn täglich maximal 3 Stunden Arbeit möglich sind. Bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 2.500 Euro beträgt die volle Erwerbsminderungsrente 834 Euro, von denen noch Krankenversicherung und Steuern gezahlt werden müssen. Ist eine tägliche Arbeitszeit zwischen 3 und 6 Stunden möglich, wird die halbe Erwerbsminderungsrente ausbezahlt. Wer trotz Erkrankung mindestens 6 Stunden am Tag arbeiten kann, gilt nicht als erwerbsgemindert und bekommt keine Rente
  5. Bei vor 1961 Geborenen entspricht die Höhe der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrente nur der halben Erwerbsminderungsrente.
  6. Die Medien berichten über hohe Ablehungnungsquoten in der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Laut der procontra-Vermittlerstudie 2012 stellten in den letzten fünf Jahren 1,8 Maklerkunden einen Antrag auf BU-Rente und 1,6 Kunden haben Ihre Rente erhalten.

Wie hoch sollte die Absicherung sein?

Finanzieller Schutz gegen Berufsunfähigkeit durch den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher von existenzieller Bedeutung.

Doch wie hoch sollte die monatliche Berufsunfähigkeitsrente für den Ernstfall sein?
Die Höhe der zu versichernden Rente (Versorgungslücke) kann wie folgt ermittelt werden:
Monatsnettoeinkommen minus bestehende Versorgungsansprüche und sonstiger fester Einkünfte, etwa aus betrieblicher Vorsorge, Kapitalerträgen oder Mieteinnahmen (Hinweis: ausreichende Rücklagen für Sanierungen bilden).


Steigt das Einkommen des Versicherten im Laufe der Zeit, muss die Versicherungssumme angepasst werden (können).

Verbraucherexperten empfehlen Durchschnittsverdienern, eine Berufsunfähigkeitsrente von mindestens 75 Prozent des monatlichen Gehalts zu versichern.

Da eine Berufsunfähigkeitrente immer in der Zukunft gezahlt wird, verringern die allgemeinen Preisteigerungen die Kaufkraft der versicherten Rente.Wenn Sie die "offizielle Inflationsrate" mit Ihren individuellen Verbrauchs-Gewohnheiten vergleichen wollen, können Sie dies mit dem "persönlichen Inflationsrechner" von DESTATIS tun.

Wie werden Berufsunfähigkeits-Renten besteuert?

Eine Berufsunfähigkeitsrente aus einem Vertrag der steuerlich geförderten Altersvorsorge (Rürup- oder Basisrente, Betriebliche Altersvorsorge), unterliegt den gleichen Besteuerungsregeln wie die entsprechenden Altersrenten.

Eine Berufsunfähigkeitsrente aus separate Berufsunfähigkeitsrente oder Rente aus einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist als wird abgekürzte Leibrente mit dem sogenannten Ertragsanteil besteuert.  Dieser Ertragsanteil ist abhängig von der Laufzeit der Rente (Tabelle siehe  § 55 EStDV  http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&lawid=157&paid=55).